Was tut sich in der APS?

APS-Kongress in Würzburg um ein Jahr verschoben! 
Neuer Termin: 01. bis 04. Mai 2022

zukunftssicher
Wenn Angst und Polarisierung auf Hoffnung und Liebe treffen

Am 15. Oktober hatte der APS-Vorstand, erweitert um Gerda Landau und unsere Kongressmanagerin Miriam Grabowski, eine abendliche Videokonferenz. Im Vorfeld hatten wir viele Alternativen – insgesamt sieben – hin und her bewegt, wie wir wohl unter dem Vorzeichen wahrscheinlicher Corona-Einschränkungen unseren Kongress gestalten könnten. In dieser Konferenz wurde dann schnell deutlich, dass wir nicht nur einen großen Realkongress zum bisherigen Zeitpunkt für unrealistisch halten, sondern dass auch viele der Alternativen für uns als APSler kein ernstzunehmender Ausgleich wären. So hatten wir z. B. die Möglichkeit erwogen, einen kleinen Kongress stattfinden zu lassen nur mit Hauptreferaten und den im CCW derzeit zugelassenen höchstens 190 Teilnehmenden und gleichzeitig eine Teilnahme über Videostream zu ermöglichen.

Zwei Dinge wurden allerdings bald deutlich: Auf diese Weise kommt es bei deutlich verkleinerten Einnahmen zu keiner wesentlichen Kostensenkung, so dass selbst bei sehr optimistischer Einschätzung der Videoteilnahme ein beträchtliches Defizit entstünde. Zum anderen stellten wir fest, wie videomüde wir schon alle sind und dass sich bereits jetzt viele in unserem Kollegenkreis zu eigentlich attraktiven Videokongressen nicht mehr anmelden. Vor allem aber wurde klar, dass ein APS-Kongress von der Begegnung lebt. So wichtig thematische Auseinandersetzung und Fortbildung ist, es ist auch essentiell, sich zu sehen, miteinander zu reden, zu diskutieren, Erleben zu teilen.

So haben wir uns entschlossen, den Kongress um ein Jahr zu verschieben. Wir gehen davon aus, dass es dann wieder möglich ist, einen richtig schönen, großen und begeisternden APS-Kongress miteinander zu erleben.

Natürlich gibt es jetzt auch noch allerhand zu tun: Alle Referierenden müssen kontaktiert werden, ein neues Programmheft muss geschrieben werden, die bereits fertiggestellte Online-Anmeldemöglichkeit muss umprogrammiert werden – aber doch bringt diese Entscheidung jetzt eine große Entspannung mit sich. In den letzten Monaten haben wir immer doppelt und dreifach denken und planen müssen (was tun, wenn es so dann doch nicht geht?) und das ist jetzt Geschichte.

Wir freuen uns auf einen Kongress, den man wieder klar und mit Liebe planen kann.

 

Mitgliederversammlung am 9. Oktober 2020

Wichtigster Punkt war die Vorstands-Ergänzungswahl. Derzeit hat der APS-Vorstand vier Mitglieder, von denen drei entweder zum Ende der Amtsperiode April 2021 oder nach einer noch zu vereinbarenden Übergabezeit mit den neuen Vorständen ausscheiden. Insofern wird die reguläre Vorstandswahl bei der Mitgliederversammlung 2021 einen erheblichen Wechsel bedeuten. Weil wir satzungsgemäß bis sieben Vorstandsmitglieder haben dürfen, entschieden wir uns für eine Ergänzungswahl jetzt schon ein Jahr eher, um einen besseren und kontinuierlicheren Übergang zu gewährleisten. Ziel ist, auf längere Sicht einen stärker besetzten Vorstand mit sechs bis sieben Mitgliedern zu haben.

Mit jeweils großer Stimmenmehrheit gewählt wurden: Rolf Gersdorf und Dr. Matthias Burhenne.

Sie stoßen zum bisherigen Vorstand bestehend aus Martina Kessler, Rolf Senst, Olaf Kormannshaus und Martin Grabe. Schön, dass wir diese gemeinsame Zeit jetzt haben. 

 

 

Aktivitäten, Angebote und Möglichkeiten

  • Internationale Kongresse für Psychotherapie und Seelsorge im zweijährigen Rhythmus. Der nächste findet vom 01. bis 04. Mai 2022 in Würzburg statt 
  • APS-Vortrag und Mitgliederversammlung im Herbst der kongressfreien Jahre, in Zusammenhang mit der Tagung des Marburger Institutes für Psychotherapie und Seelsorge (MIRP). Ort: Konferenzzentrum Tabor, Marburg 
  • „Empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge“: Tagung und Workshop zu aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich 
  • Herausgabe von „P&S – Magazin für Psychotherapie und Seelsorge“, der Zeitschrift der APS 
  • Regionaltagungen 
  • Hilfe bei der Gründung von Intervisionsgruppen 
  • Informationsservice: von Mitgliedern verantwortete Fachveranstaltungen werden im großen APS-Verteiler bekanntgemacht, ebenso Stellenangebote von Mitgliedern und Buchveröffentlichungen 

Warum Sie Mitglied in der APS sein sollten …

Die APS ist DIE Plattform für berufsgruppenübergreifenden Austausch für christliche Therapeuten und Seelsorger. In der APS treffen sich über alle Konfessionen hinweg Professionelle, die den Menschen nicht nur auf biologischer, sozialer und psychischer Ebene wahrnehmen, sondern die Spiritualität ganz bewusst in ihr Menschenbild mit einbeziehen. Damit verwandelt sich unsere Arbeit. Klienten spüren, wenn wir sie als geliebtes und wertvolles Geschöpf Gottes wahrnehmen.

Es ist einfach unbezahlbar, während eines Berufslebens mit Gleichgesinnten vernetzt zu sein. Im Austausch erfahren wir Ermutigung, Impulse, Klarheit und Motivation. 

Wäre das auch etwas für Sie?

Jahresbeitrag

  • pro Mitglied: 75,- €
  • für Studierende und Arbeitssuchende 40,- €
  • für Ehepaare insgesamt 110,- €

Im Mitgliedsbeitrag ist der vierteljährliche Bezug der Zeitschrift „P & S - Magazin für Psychotherapie und Seelsorge" eingeschlossen.

Für Studierende bis 25 Jahre ist die Mitgliedschaft unter Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung in den ersten 3 Jahren beitragsfrei.

Dann bitte gleich Unterlagen und Infos für die Mitgliedschaft anfordern unter: info@akademieps.de

 

Wir freuen uns auf Sie!