Tagungen der APS außerhalb des Kongresses

Angestoßen von Rolf Senst fand am 19. Februar in Egenhausen ein Treffen statt zur Zukunft der Tagung „Empirische Forschung in Psychotherapie und Seelsorge“. Diese Tagung ist immer „klein und fein“ gewesen, hatte erwünschten Werkstattcharakter und hat in ihrer langen Geschichte sehr viele neue Ansätze und Konzepte erkannt und vorgestellt. Trotz der immer wieder anregenden Tagungen war die Teilnehmerzahl aber doch im Laufe der Jahre zurückgegangen. Ein Grund ist sicherlich der erhöhte „Tagungsdruck“ in der christlichen Szene.

Die Teilnehmenden stellten gemeinsam fest, dass der ursprüngliche „Auftrag“ dieser Tagung nach wie vor unvermindert gesehen wird: „Licht und Salz“ zu sein in einem überwiegend säkularen Umfeld und gleichzeitig in einer Gruppe Gleichgesinnter die Möglichkeiten spezifisch christlicher Herangehensweisen an therapeutische und seelsorgerliche Themen kennenzulernen und auszuloten.

Erfreulicherweise zeigten sich aber auch zwei Richtungen, in denen eine Erneuerung der Tagung möglich ist: der Einbezug von weiteren, jüngeren Kolleginnen und Kollegen in der Vorbereitung, auch weiteren Institutionen, und ebenso die Suche nach Synergien. Es geht dabei nicht nur darum, Kräfte in der Vorbereitung zu bündeln, sondern auch darum, das Angebot für Teilnehmende klarer und übersichtlicher zu machen.

Diese Gedanken werden auf dem Kongress und anschließend weitergeführt. Wie weit lassen sich Synergien zwischen „Empirischer Forschung“, universitären Institutionen wie dem Marburger Institut für Religion und Psychotherapie (MIRP), der APS-Jahrestagung und vielleicht noch weiteren Aktivitäten in diesem Bereich finden?

Das Eisen ist noch heiß und wird geschmiedet. Wir sind selbst gespannt auf unsere nächste Jahrestagung!

Martin Grabe

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