Auswertung der Rückmeldebögen

10. Internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Würzburg, CCW, 05.-08.06.2019

Wir hatten ja schon darüber berichtet, wie lebendig und bewegend unser diesjähriger APS-Kongress war. Inzwischen ist die Auswertung der Rückmeldebögen abgeschlossen, auf die sicher schon viele gewartet haben. Es war ja kaum möglich, aber tatsächlich ist die Gesamtbewertung des Kongresses noch um 0,1 Zensurenpunkte besser als 2017 („Das Fremde“)! Vielen Dank allen, die mit ihrem Votum dazu beigetragen haben, dass wir die Qualität auch weiter verbessern können.

Eine Eigenheit von Rückmeldebögen ist, dass natürlich nur das gewertet wird, was zurückgegeben wird. Aber für eine Veranstaltung dieser Art war immerhin die Rücklaufquote mit 47 % sehr hoch.

Trotzdem: Zum Beispiel hatten wir real nahezu 10 % Studierende, diese haben also offensichtlich unterdurchschnittlich rückgemeldet.

Was die Werbung für den Kongress angeht ist sehr deutlich, dass die Mundpropaganda – schlicht das Einladen von Kolleg*Innen – der wichtigste Weg ist! Natürlich auch die „natürlichen“ APS-Wege wie Rundmails oder unsere Zeitschrift. Sehr kostenträchtige Werbung wie Anzeigen und Zeitschriftenbeilagen bringen dagegen so gut wie nichts.

Bei den „anderen Wegen“ spielten z. B. die Infomails an Studentenorganisationen wie SMD oder Campus eine Rolle.

Weil wir die Eingabe der Bewertungen dieses Mal noch rechenfreundlicher gestalteten, war es möglich, auch einmal zu vergleichen, wie „junge“ (unter 40 Jahren) und „alte“ (über 60 Jahren) Kongressbesucher*Innen die verschiedenen Bereiche beurteilten. Es ergaben sich aber keine großen Unterschiede. Generell wurden die Hauptreferenten von der jüngeren Gruppe etwas „strenger“ beurteilt als von der älteren Gruppe (etwa 0,2 Zensurenpunkte), bei den Seminaren gab es allerdings einzelne, wo die Wahrnehmung sehr verschieden war. In der Gesamtbeurteilung wiederum gleichen sich die Beurteilungen fast vollständig, das Gesamturteil der jüngeren Gruppe liegt bei 1,5 gegenüber 1,4.

Bei unserem nächsten Fachbeiratstreffen (Zeitschriften und Kongressfachbeirat) steht wieder an, das Hauptthema gemeinsam herauszufinden, was thematisch in der Luft liegt, was speziell in Therapie und Seelsorge von besonderem Interesse ist, um daraus ein Thema für den nächsten Kongress 2021 zu formulieren.

Eine Besonderheit ist, dass wir dieses Mal gleich eine ganze Reihe von „Young Professionals“ und Studierenden eingeladen haben, um uns dabei zu unterstützen. Wir möchten auf diesem Treffen auch gleich Arbeitsgruppen für die speziellen Aufgabenbereiche ins Leben rufen.

Über die Ergebnisse werden wir hier demnächst informieren!

Martin Grabe

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