APS Kongress 2022

zukunftssicher

Wenn Angst und Polarisierung auf Hoffnung und Liebe treffen

 

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

dieser neue große APS-Kongress wird sich mit einem Thema befassen, das unsere Gesellschaft prägt und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen ist: der Angst vor der Zukunft. Wir möchten diese Angst und ihre Instrumentalisierung nicht nur besser verstehen, sondern auch Lösungsansätze aus Sicht der Psychotherapie und des christlichen Glaubens erarbeiten.

Zunächst wird es um eine kritische Analyse dessen gehen, das wir um uns unter dem Vorzeichen einer Angst vor Zukunft erleben: Polarisierungen und Populismus, Ideologisierungen und Vorurteile in Bevölkerungsgruppen sowie viel Lethargie oder hilflose Wut neben konstruktiven Ansätzen. Zum bedeutenden Bereich praktischer Erfahrungen hat sich hier neben der Klimaproblematik die Corona-Pandemie etabliert.

Psychotherapie und Seelsorge ermöglichen einen alternativen Erfahrungsraum.

Angst hat Wurzeln. Und diese liegen in der Regel nicht im Tagesgeschehen.

Wer mehr von der Herkunft seiner Ängste verstanden hat, braucht sich nicht mehr unmittelbar von ihnen steuern lassen. Neuer Handlungsspielraum entsteht, zunächst im Individuellen und dann für eine Gesellschaft.

Der christliche Glaube macht kein Geheimnis daraus, dass Menschen in der Welt Angst haben. Jesus sagt es sogar direkt. Aber diese Angst wird aufgefangen im Größeren der Gottesbeziehung, die nicht nur diese, sondern die ganze Schöpfung umschließt.

Auch dazu soll der Kongress ermutigen: auf spiritueller Ebene die Welt zu transzendieren, um ihr im besten Sinne dienen zu können.

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!

 

Im Namen des Vorbereitungskreises

Dr. Martin Grabe
1. Vorsitzender der APS

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